Engagierte Städte und Kommunen

In deutschen Kommunen engagieren sich aktuell rund 23 Millionen Menschen für die Gemeinschaft und das Gemeinwohl. Sie profitieren von professionellen, gut vernetzten Anlaufstellen, die für das Engagement strategische Aufgaben übernehmen. Wir stärken die kommunale Infrastruktur für dieses Engagement mit Geld und durch Beratung. Gleichzeitig erproben wir auf lokaler Ebene neue Formen der strategischen trisektoralen Zusammenarbeit von Staat, Wirtschaft und Zivilgesellschaft.

Bürgermeister der »engagierten Städte« trafen sich in Berlin (Foto: Anna Rozkosny)
Bürgermeister der »engagierten Städte« trafen sich in Berlin (Foto: Anna Rozkosny)

Solche lokalen Anlaufstellen unterstützt das Programm »Engagierte Stadt« in 50 ausgewählten Kommunen, finanziell und mit Know-how-Transfer. 2017 lag der Fokus des Projekts darauf, die Partner in den Kommunen durch Webinare bei ihrer Vernetzung mit lokaler Politik und Wirtschaft zu unterstützen. Die Bürgermeister der Engagierten Städte waren im März zu einem Fachtag in das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend eingeladen, die Arbeitsebene traf sich beim bundesweiten Netzwerktreffen in Berlin am 26. und 27. April. Einer der prominenten Sprecher war Gerald Hüther, Hirnforscher und Autor der Edition Körber (»Kommunale Intelligenz«).

 

Das Programm »Engagierte Stadt« geht 2018 in eine zweite Phase. Für das sektorenübergreifende Programm konnten mit der Bethe-Stiftung, der Breuninger Stiftung und der Joachim Herz Stiftung neue Partner gewonnen werden. Die Bertelsmann Stiftung, die Robert Bosch Stiftung und das Bundesfamilienministerium bleiben wie die Körber-Stiftung »an Bord«. Das Programmbüro ist wie bisher bei der Körber-Stiftung angesiedelt.

Kanzlerin Angela Merkel eröffnete den Demografiegipfel der Bundesregierung (Foto: Bundesregierung/Plambeck)
Kanzlerin Angela Merkel eröffnete den Demografiegipfel der Bundesregierung (Foto: Bundesregierung/Plambeck)

Das 5. Treffen des Netzwerks demografiefeste Kommune nutzten Vertreter von 15 Gemeinden, um sich über ihre Erfahrungen und Konzepte zur Gestaltung des demografischen Wandels auszutauschen. Ein zentraler Input war die Präsentation der strategischen Sozialplanung für die Stadt Oldenburg, die durch den Oberbürgermeister und die Sozialdezernentin vorgestellt wurden, maßgeblich angelehnt an die Empfehlungen der Körber-Stiftung zur altersfreundlichen Kommune. Auch in die Demografie-Strategie der Bundesregierung, die Kanzlerin Merkel am 16. März präsentierte, flossen Erfahrungen unserer Stiftungsarbeit ein: Die Körber-Stiftung war in der Arbeitsgruppe »Selbstbestimmtes Leben im Alter« vertreten.


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