Partner der Zivilgesellschaft

Der demografische Wandel braucht eine starke Zivilgesellschaft (Foto: Claudia Höhne)
Der demografische Wandel braucht eine starke Zivilgesellschaft (Foto: Claudia Höhne)

Eine Gesellschaft im demografischen Wandel braucht eine starke Zivilgesellschaft. Für ein gutes Zusammenleben von Generationen, Kulturen, Religionen und Lebensstilen sind konkrete Anlaufstellen für bürgerschaftliches Engagement wichtig. Wir suchen die Kooperation mit Initiativen, die über zivilgesellschaftliche Angebote informieren, die Engagement tragen, strategisch entwickeln und finanziell absichern. So lassen sich engagierte Bürger besser qualifizieren und vermitteln, innovative Engagementformen erproben und die Interessen der lokalen Zivilgesellschaft vertreten.

 

Neben der Vernetzung und Kooperation der zivilgesellschaftlichen Arbeit mit und für Flüchtlinge wurden von der Körber-Stiftung 2017 im Haus im Park praktische Angebote zur Integration von Flüchtlingen fortgeführt. Dazu zählten »Klönfrühstücke« mit Bewohnern von Erstaufnahmen und Besuchern des Hauses sowie das Angebot »Kochen ohne Grenzen« in Kooperation mit der AWO. Die Stiftung Haus im Park unterstützte überdies ein Boots-Projekt zur Restaurierung eines alten Vierländer Frachtschiffs.

Bürgerstiftungen sind als Stiftungen von »Bürgern für Bürger« ein wirksamer Katalysator zivilgesellschaftlichen Engagements. Die Initiative Bürgerstiftungen (IBS) im Bundesverband deutscher Stiftungen wirbt für das Konzept der Bürgerstiftungen, unterstützt Neugründungen und fördert die Professionalisierung des neuen Stiftungstyps. Die Körber-Stiftung zählt zu den Initiatoren und Gründern dieser Initiative.

Ebenso unterstützen wir die Bundesarbeitsgemeinschaft der Freiwilligenagenturen (bagfa) e.V., den bundesweiten Dach- und Fachverband der Freiwilligenagenturen in Deutschland. Gerade in Zeiten gesellschaftlichen Wandels und Umdenkens tritt diese Initiative unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten für eine Kultur des »Sich-Einmischens« ein.

 

Beteiligung ermöglichen und im Konsens neue Perspektiven schaffen – das ist die Idee der »Qualifizierung zur Leitung Runder Tische«, die die Breuninger-Stiftung entwickelt hat und 2017 wieder in Kooperation mit der Körber-Stiftung durchführte: Vertreter lokaler Organisationen lernen, wie sie an ihrem Ort ergebnisorientierte Beteiligungsverfahren moderieren können.


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