Die Edition Körber

Im Jahr 1996 wurde der Verlag »edition Körber-Stiftung« gegründet – und im Jahr 2017 in »Edition Körber« umbenannt. Die Edition Körber greift Themen der Zeit auf, spürt persönlichen Geschichten nach und gibt Impulse, sich für die Gesellschaft zu engagieren: in Sach- und Fachbüchern zu Politik und Gesellschaft, Bildung, Wissenschaft und Kultur. Die Bücher der Edition Körber werden vor allem über den Buchhandel vertrieben. Alle Neuerscheinungen liegen auch als E-Books vor.

 

Im Jahr 2017 erschienen sieben neue Titel. Zum ersten Mal in der über 20-jährigen Geschichte der Edition schafften gleich drei den Sprung auf die Bestseller-Listen. Der Ökonom Thomas Straubhaar belegte mit »Radikal gerecht. Wie das bedingungslose Grundeinkommen den Sozialstaat revolutioniert« Plätze auf der SPIEGEL-Bestsellerliste ebenso wie auf der Bestellerliste des manager magazins und positionierte sich auch in der Jahresbestellerliste des Wirtschaftsmagazins. Mit dem Philosphen Julian Nida-Rümelin konnte ein renommierter Autor an den Verlag gebunden werden: Er legte mit »Über Grenzen denken. Eine Ethik der Migration« bereits sein drittes Buch in der Edition vor, das sich ebenfalls auf den Bestsellerlisten platzierte.

Der Journalist Thomas Franke trug mit seinem Reportagebuch »Russian Angst. Einblicke in die postsowjetische Seele« zur Arbeit des Fokusthemas »Russland in Europa« bei. Auf der Frankfurter Buchmesse im Oktober stellt er seine Thesen auch auf dem »Blauen Sofa« von ZDF, Deutschlandfunk und Bertelsmann vor.

 

Direkt aus der Fokusthemen-Arbeit zum Thema »Neue Lebensarbeitszeit« wurde das Buch »Wir haben die Zeit. Denkanstöße für ein gutes Leben« des Publizisten Christian Schüle entwickelt. »Patentrezepte für einen Ausstieg aus der permanenten Rush Hour hat Christian Schüle nicht«, wie WDR3 feststellte, »aber jede Menge Anstöße für eine Neuordnung des Denkens«.

 

Das Herbstprogramm bestätigte einmal mehr, dass Bücher auf der Schnittstelle von Politik und Wirtschaft eine breite Leserschaft interessieren: Uwe Jean Heuser, Leiter des Wirtschaftsressorts der ZEIT, legte mit »Kapitalismus inklusive. So können wir den Kampf gegen die Populisten gewinnen« eine engagierte Analyse der wirtschaftspolitischen Zusammenhänge vor, die die Gesellschaft mehr und mehr zu spalten drohen.

 

Gastland der Frankfurter Buchmesse 2017 war Frankreich: Der Journalist und Korrespondent der ZEIT in Paris, Georg Blume, traf den politischen Nerv mit seinem »Der Frankreich-Blues. Wie Deutschland eine Freundschaft riskiert«: Diese Neuerscheinung feierte im Lesezelt der Frankfurter Buchmesse Premiere, der Autor war auch ein gefragter Gesprächspartner z.B. bei Publikumsveranstaltungen der Süddeutschen Zeitung und des vorwärts. Mit diesem seinem dritten Buch blieb Georg Blume der Edition Körber ebenso treu wie der Datenschutzexperte Peter Schaar, der mit »Trügerische Sicherheit. Wie die Terrorangst uns in den Ausnahmezustand treibt« sein zweites Buch bei uns vorlegte.


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