Forschung für Schülerinnen und Schüler

Im April 2017 wurden fristgerecht die Schlüssel zu den neu ausgebauten Labor- und Werkstatträumen in der Hamburger Grindelallee 117 übergeben, im Juni nahm das Schülerforschungszentrum Hamburg mit einem Tag der offenen Tür seinen Betrieb auf. Inzwischen zeigt sich eine breite Unterstützung für dieses von Körber-Stiftung, Joachim Herz Stiftung, Nordmetall, Universität Hamburg und Bildungsbehörde initiierte Projekt – das erste Schülerforschungszentrum in Norddeutschland. Mehrere Firmen unterstützen das Zentrum mit Spenden, Hochschulen aus Hamburg und das Leibniz-Institut für die Pädagogik der Naturwissenschaften und Mathematik (IPN) in Kiel bringen sich im Beirat des Schülerforschungszentrums ein. Im September startete der Regelbetrieb mit Forschernachmittagen und Forscherkursen für Schülerinnen und Schüler.

Ein Ort für forschendes Lernen (Foto: SFZ/Claudia Höhne)
Ein Ort für forschendes Lernen (Foto: SFZ/Claudia Höhne)

Unser Anliegen, das Interesse junger Menschen an Naturwissenschaften und Technik zu fördern, verfolgen wir schon länger. So konnte die Initiative Naturwissenschaft & Technik (NAT) 2017 ihren zehnjährigen Geburtstag feiern – im großen Saal der Hamburger Elbphilharmonie. Jährlich nehmen 1.500 Oberstufenschülerinnen und -schüler die Angebote der NAT wahr, 70 Prozent von ihnen entscheiden sich nach dem Abitur für ein MINT-Studium.

200 Schülerinnen starteten 2017 bei mint:pink (Foto: NAT/Claudia Höhne)
200 Schülerinnen starteten 2017 bei mint:pink (Foto: NAT/Claudia Höhne)

Besonders erfreulich: mint:pink, das von der Initiative Naturwissenschaft & Technik speziell für Mädchen in Hamburg entwickelte Förderprogramm, zieht mittlerweile auch überregional Interesse auf sich. Im Februar wurde das Programmjahr 2017 mit rund 400 Gästen bei dem Unternehmen tesa gestartet. Unter den Teilnehmern waren die Wissenschaftssenatorin aus Hamburg, der Staatssekretär aus dem Wirtschaftsministerium Schleswig-Holstein sowie der Vorstandsvorsitzende von tesa SE. Anfang des Jahres wurde die Bundesregierung zudem in einem Antrag der Fraktion der Bündnis 90/Die Grünen aufgefordert, »die Länder dabei zu unterstützen, besonders gelungene Projekte für die gezielte Mädchenförderung wie das schulübergreifende Programm ›mint:pink‹ aus Hamburg in die Breite zu tragen«.
 
Unsere naturwissenschaftlich-technischen Impulse zeigen Wirkung: Der stetig wachsende Unterstützerkreis der Initiative NAT besteht inzwischen aus 60 aktiven Unternehmen und 35 wissenschaftlichen Instituten sowie einem Kern von rund 200 Fachlehrerinnen und Fachlehrern aus 35 Hamburger Schulen. Dank der Unterstützung auch aus der Hamburger Politik nähert sich die Initiative dem Ziel, alle weiterführenden Hamburger Schulen mit einem naturwissenschaftlich-technischen Profil in ihre Arbeit einzubeziehen.


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