Antagonismen in Asien

Die Eskalation der Spannungen auf der koreanischen Halbinsel ist eine wahrnehmbare Gefahr für die globale Sicherheit. Der südkoreanische Präsident Moon stellte in einer Grundsatzrede auf dem Körber Global Leaders Dialogue in Berlin die Eckpunkte seiner Nordkorea-Politik vor. Er bot darin der Regierung Nordkoreas umfassende Gespräche an, um die sicherheitspolitische Lage zu entschärfen und die Beziehungen zwischen beiden Ländern zu verbessern.

Der südkoreanische Präsident Moon stellte in Berlin seine Nordkorea-Politik vor (Foto: Körber-Stiftung)
Der südkoreanische Präsident Moon stellte in Berlin seine Nordkorea-Politik vor (Foto: Körber-Stiftung)

Dagegen plädierte der ehemalige CIA-Direktor General Petraeus im KörberForum beim Auftakt unserer neuen Reihe »Neue Weltunordnung«, die wir in Kooperation mit dem SPIEGEL durchführen, für eine harte Haltung gegenüber Nordkorea und ein stärkeres Engagement Chinas in dem Konflikt.

 

Die chinesische Perspektive auf die Konflikte in Asien kam bei einem Workshop der Stiftung in Peking zur Geltung, an dem Vertreter des Bundeskanzleramtes, des Auswärtigen Amtes sowie der Internationalen Abteilung der KPCh und chinesischer Think-Tanks teilnahmen. Es wurde deutlich, dass China die Krise in den transatlantischen Beziehungen als Chance sieht, die Zusammenarbeit mit Europa, allen voran Deutschland, auszubauen.


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