Netzwerke für die Zukunft

Der Aufbau und die Festigung politischer Netzwerke gehören zu den erfolgversprechenden Instrumenten unserer Stiftungsarbeit. Mit dem von uns geförderten Austausch zwischen jüngeren Mitarbeitern aus den Büros von Bundestagsabgeordneten und Fraktionen, dem Bundeskanzleramt, dem Auswärtigen Amt und anderen Bundesministerien sowie Botschaften in Berlin und Think-Tanks, soll die Entwicklung gemeinsamer außen- und sicherheitspolitischer Ideen über institutionelle Grenzen hinweg angeregt werden.

2017 besuchten die Mitglieder des Körber-Netzwerk Außenpolitik den Iran (Foto: Körber-Stiftung)
2017 besuchten die Mitglieder des Körber-Netzwerk Außenpolitik den Iran (Foto: Körber-Stiftung)

Unser Körber-Netzwerk Außenpolitik bringt regelmäßig einen festen Kreis jüngerer Außenpolitiker mit internationalen Entscheidungsträgern ins Gespräch. Beim jährlichen Field Trip lernen die Teilnehmer Brennpunkte internationaler Politik vor Ort kennen. Im April 2017 führte dieser Besuch in den Iran. In Kooperation mit dem Institute for Political and International Studies (IPIS) wurde den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein vielfältiges Programm zur sicherheitspolitischen Lage der Region sowie deren Implikationen für die deutsche und europäische Außenpolitik geboten.

 

In Berlin gab es 2017 u. a. Gesprächsrunden mit Parag Khanna (Senior Research Fellow an der Lee Kuan Yew School of Public Policy der National University of Singapore), Dmitri Trenin (Direktor des Carnegie Moscow Center) und Frederik Obermaier (Buchautor, Redakteur im Ressort Investigative Recherche der Süddeutschen Zeitung und Mitglied im International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ)).

 

Am Rande der 53. Münchner Sicherheitskonferenz fand vom 16. bis 19. Februar das Munich Young Leaders-Programm 2017 statt. Dieses 2009 initiierte Projekt ist mittlerweile ein integraler Bestandteil der Sicherheitskonferenz.

Die Munich Young Leaders beteiligen sich an der Münchner Sicherheitskonferenz (Foto: Marc Darchinger)
Die Munich Young Leaders beteiligen sich an der Münchner Sicherheitskonferenz (Foto: Marc Darchinger)

Ausgewählt werden jedes Jahr 25 herausragende jüngere Vertreterinnen und Vertreter von Regierungen, Parlamenten, Think-Tanks, Medien und Unternehmen aus Deutschland, ausgewählten NATO-Mitglieds- und -Partnerstaaten sowie aus strategisch wichtigen Staaten des asiatisch-pazifischen Raums, des Nahen und Mittleren Ostens und Afrikas. Sie haben während der Münchner Sicherheitskonferenz Gelegenheit, mit hochrangigen Politikerinnen und Politikern über aktuelle Fragen der Außen- und Sicherheitspolitik zu diskutieren.

2017 wurde auch mit Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen diskutiert (Foto: Marc Darchinger)
2017 wurde auch mit Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen diskutiert (Foto: Marc Darchinger)

Zu den Gesprächsgästen gehörten 2017 u. a. Alexander Grushko (Botschafter Russlands bei der NATO), Fu Ying (Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses Chinas) und Ursula von der Leyen (Bundesverteidigungsministerin). 

 

In einem Social-Media-Tagebuch beschrieben die Teilnehmer, was sie während der Panels der Münchner Sicherheitskonferenz, bei den Hintergrundgesprächen und bei den zahlreichen Begegnungen am Rande erlebten. Zusätzlich hielten zwei der Munich Young Leaders die Erlebnisse in München in einem Blog fest.


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