Neue (Un)Ordnung in Nahost

Annäherung zwischen Riad und Teheran? Darüber diskutierten auf dem 164. Gesprächskreis europäische Spitzenpolitiker sowie führende Repräsentanten von Ministerien, Think-Tanks und Medien in aufeinanderfolgenden Gesprächen in Riad und Teheran, u. a. mit dem iranischen Außenminister Javad Zarif. Der Bergedorfer Gesprächskreis tagte erstmalig in seiner über 50-jährigen Geschichte an zwei Konferenzorten.

Der 164. Bergedorfer Gesprächskreis tagte in Riad und Teheran (Foto: Körber-Stiftung)
Der 164. Bergedorfer Gesprächskreis tagte in Riad und Teheran (Foto: Körber-Stiftung)

Der Nahe Osten war auch Thema weiterer Gespräche zwischen Entscheidungsträgern und Experten aus Politik und Wissenschaft. Dabei wurden  Ideen entwickelt und Leitlinien skizziert, die auf eine stabile Friedensordnung in diesen Ländern abzielen. Mit dem Projekt »Ein Westfälischer Frieden für den Nahen Osten?« untersuchten das Forum on Geopolitics der Universität Cambridge und die Körber-Stiftung, inwiefern der Westfälische Frieden als Inspiration für neue Konfliktlösungsansätze im Nahen Osten dienen kann.

 

Die Frage, wie Interessengegensätze verfeindeter Hegemonialmächte aufgelöst werden können, stand auch im Mittelpunkt einer Serie von Veranstaltungen in Berlin, München und Amman, an denen u. a. Außenminister Steinmeier und der UN-Sondergesandte für Syrien, de Mistura, teilnahmen.


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