Vorwort

Sehr geehrte Damen und Herren,

liebe Leserinnen und Leser,

liebe Freunde der Körber-Stiftung,

 

1959 hat der Unternehmer Kurt A. Körber unsere Stiftung ins Leben gerufen. Er hat auch dabei durchaus unternehmerisch gedacht. Er wollte, wie er selbst in seiner Autobiografie betont hat, einen »gesellschaftlichen Mehrwert« schaffen, die »Zukunft mitgestalten« und Projekte initiieren, bei denen »Aufwand und Ertrag in einem guten Verhältnis stehen«. 

 

Umgetrieben hat ihn aber auch, dass eine Gesellschaft nur Zukunft hat, wenn nicht nur der Staat, sondern alle zur Erhaltung des Gemeinwesens beitragen. Für ihn war die Stiftung »auch eine Art Bürgerinitiative«, die »zur Schaffung neuer Wertvorstellungen einen wichtigen Beitrag leisten, Verkrustungen aufbrechen und den Boden für neue Aktivitäten bereiten« kann.

 

Beide Aufträge sind auch heute noch die Grundlage unserer Arbeit: Wir möchten die Gesellschaft besser machen!

 

Wir verstehen uns als Forum für einen gesellschaftlichen Dialog, der Menschen unterschiedlicher politischer, sozialer und kultureller Herkunft zusammenführt. Mit unseren eigenen Projekten reagieren wir auf gesellschaftliche Herausforderungen, entwickeln eigene Ideen und Formate und setzen sie operativ um. Wir identifizieren Beispiele einer »guten Praxis«, greifen sie auf und führen sie allein oder mit Partnern weiter. Wir bringen Multiplikatoren und Entscheider zusammen und regen Menschen dazu an, neue Einsichten zu gewinnen. Wir ermutigen die junge Generation, die eigenen Fähigkeiten zu entfalten und Verantwortung zu übernehmen. Und wir verleihen für historische Forschung, für zukunftsweisende Ideen und künstlerische Qualität Preise. 

 

Für jedes unserer drei Handlungsfelder hatten wir 2017 ein Thema besonders im Blick:  »Neue Lebensarbeitszeit« im Handlungsfeld »Demografischer Wandel« (im Februar 2018 durch »Lebendige Bürgergesellschaft« abgelöst), »Digitale Mündigkeit« im Handlungsfeld »Innovation« und »Russland in Europa« im Handlungsfeld »Internationale Verständigung«

 

Mit dem vorliegenden Text legen wir einen ersten Jahresbericht vor. Wir wollen damit die Arbeit unserer Stiftung noch transparenter machen, die tagesaktuelle Information auf unserer Homepage ergänzen und einen kompakten Zugriff auf zentrale Informationen über unsere Stiftung ermöglichen.

 

Naturgemäß mussten wir uns beschränken und eine Auswahl vornehmen. Wenn Sie mehr erfahren wollen, lohnt sich ein zusätzlicher Blick auf unsere Projektseiten, unsere Newsletter und in unsere mittlerweile sehr umfangreiche Mediathek. Wenn Sie in der Nähe unseres Stammsitzes in Hamburg wohnen, laden wir Sie zu einem Besuch im KörberForum, Kehrwieder 12, ein, wo wir an vielen Tagen im Jahr dazu auffordern, sich zu informieren, mit uns zu diskutieren und am Ende vielleicht sogar im eigenen Umfeld als Bürgerin oder Bürger aktiv zu werden.

 

Ihre

(Vorstand der Körber-Stiftung)


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